Black Jack Geschichte
Obwohl der Ursprung von Black Jack ein wenig ungenau ist, ist bekannt das es so wie wir es heute kennen aus Frankreich stammt. Die erste Erwähnung von Black Jack ist „vint-et-un“ (Zwanzig und Eins) welches aus dem 17. Jahrhundert hervorgeht. Black Jack ist ein sehr beliebtes Kartenspiel in Russland, dort wird es traditionell „21“ oder „Ochko“ („das Loch“) genannt. Das Spiel ist allerdings nicht nur in Casinos beliebt, auch bei vielen Leuten zu Hause wird es mit großer Begeisterung gespielt. Weitere bekannte Namen für Black Jack sind „Pontoon“ und „California Aces“. Der englische Name „Black Jack“ kam auf wenn man ein Pik Ass und einen Buben hatte (Bube in englischen Kartendecks ist Jack).
Fast direkt nach der französischen Revolution kam Black Jack in die Vereinigten Staaten und wurde schnell zu einem der beliebtesten Casinospiele überhaupt. Professionelle Glücksspieler fanden schnell heraus dass Black Jack eine Seltenheit ist, in welchem es Möglich ist die Gewinnchancen stark zu manipulieren. Ohne das Eingreifen der Regierung war das Glücksspiel Geschäft auf einem noch nie da gewesenem Höhepunkt - erst um 1900 rum hat die Regierung der USA eingegriffen, da diese realisierten dass das Glücksspielgeschäft zu Korruption und organisiertem Verbrechen führt. 1910 hat die Regierung dann ein Gesetz verabschiedet, welches das Spielen von Casinospielen als gesetzeswidrig verurteilte. Diese Situation war mehr als unfair gegenüber den Spielern die ehrlich spielten - es dauerte nicht lange bis die komplette Glücksspiel Welt im Untergrund abgetaucht ist und somit auch komplett kriminalisiert wurde. Nach einer gewissen Zeit geriet die Situation so weit außer Kontrolle das die Gesetzesgeber in Nevada das Glücksspiel wieder für legal erklärten, aber auch gleichzeitig weitere Gesetze verabschiedeten damit die Spieler geschützt bleiben - somit wurde Las Vegas wiedergeboren. Da die anderen Staaten alle konservativ blieben wuchs Las Vegas schnell zum Glücksspiel Paradies der USA heran - wenn nicht sogar das der ganzen Welt.

Als ein Glücksspiel wurde Black Jack natürlich auch von Wissenschaftlern nicht übersehen. Die Wissenschaftler der 50er Jahre hegten ein großes Interesse an Black Jack. Das lag daran das Black Jack Mathematisch gesehen kein einfaches Spiel ist, das errechnen von Strategien für dieses Spiel hat bei vielen Wissenschaftlern und Mathematikern für großes Interesse gesorgt. Eine riesige Geldsumme wurde für die Findung des „Heiligen Black Jack Grals“ investiert, ein Mathematiker im Jahre 1956 kam auf diese Idee. Der „Heilige Black Jack Gral“ ist das was wir heute unter der Basisstrategie verstehen.
Edward Thorp nahem sich der Strategie von Baldwin an und mit den neuen Maschinen kommen wir auch schon zu den modernen Kartenzähltechniken. Sowohl die Theorien die Thorp aufgeworfen hat, nicht unbedingt von jedem direkt verstanden werden - so haben diese doch stark zum Spiel von Black Jack beigetragen. Viele Spieler habe diese Theorien fälschlicherweise als 100%ige Gewinnchance gesehen als einen Weg das Casino über den Tisch zu ziehen, was natürlich Angst und Schrecken unter den Casinobetreibern verbreitet hat - doch wie es häufig so ist war es am Ende so das dies den Casinos; und der Glücksspielwelt als solche zugute kam.
|