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Oprah für Präsidentin in 2020?

Oprah stellt sich hinter eine patriotische Sache Quelle: rejinasgossipfix.com

Sofern Sie nicht jenseits des Mondes leben, haben Sie mitbekommen, dass Oprah Winfrey eine unglaublich mitreißende Rede gehalten hat, als sie bei den Golden Globes 2018 den Cecil B. DeMille Award entgegennahm. Die Veranstaltung war ohnehin bereits historisch, da Winfrey als erste afroamerikanische Frau den Preis erhielt, und sie nutzte die Bühne, um die #MeToo-Kampagne mit starken Worten zu unterstützen.

Die Rede rührte viele zu Tränen und veranlasste Oprahs Fans zu dem lautstarken Appell, sie möge ihren Hut für die Präsidentschaftswahl 2020 in den Ring werfen. Winfrey wurde in Mississippi in arme Verhältnisse geboren, überstand schrecklichen sexuellen Missbrauch, präsentierte später die weltweit erfolgreichste Talksendung aller Zeiten, wurde eine bedeutende Schauspielerin und baute ein enormes Medienimperium auf. Sie wurde schon früher als gute Kandidatin für das Oval Office vorgeschlagen: So legte ihr 2002 der Filmemacher Michael Moore eine Kandidatur nahe und auch in den Folgejahren wurde immer wieder darüber getuschelt.

Nun allerdings scheint es eine nie dagewesene Bewegung zu geben. Überall erscheinen Tweets und Schlagzeilen zum Thema „Oprah for President“. Meryl Streep gehört zu den zahlreichen Prominenten, die die Idee unterstützen, und Oprahs ohnehin starke öffentliche Zustimmungswerte sind höher als je zuvor. Könnte es wirklich wahr werden?

Öffentliches Vertrauen zur Prominenz

Es mag zwar zunächst merkwürdig anmuten, aber die Öffentlichkeit hat Prominenten bereits seit Langem immer wieder wichtige Funktionen anvertraut – man denke an Arnold Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien oder an Ronald Reagan als 40. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Beide waren Hollywood-Stars, bevor sie Staatsämter bekleideten.

Schaut man etwas weiter in die Welt, so wurde Fußballstar George Weah gerade erst zum Präsidenten Liberias gewählt. Ende der 1990er Jahre löste Filmstar Joseph Estrada den philippinischen Präsidenten Fidel Ramos nach dessen krisengeplagter Regierungszeit ab und in Indien werden häufig Bollywood-Stars in Ämter gewählt. Die Gemeinsamkeit all dieser Beispiele besteht darin, dass die Menschen den jeweiligen Prominenten Vertrauen entgegenbringen und sich mit ihnen identifizieren. Sie sind der Ansicht, dass diese Personen dieselben Werte teilen und die normalen Bürger verstehen, und vertrauen gleichzeitig darauf, dass sie es besser machen als die Berufspolitiker.

In diesem Zusammenhang ist die Wahl des Unternehmer-TV-Stars Donald Trump verständlich, insbesondere dann, wenn man auch seine Wirkung auf Arbeiter berücksichtigt. Ist Oprah also mit ihrer Wärme, ihrem Vermögen und ihrem natürlichen Charisma nicht eine noch größere Favoritin, als Trump es war? Die Buchmacher scheinen definitiv dieser Meinung zu sein: In den meisten Wettbüros wird ihr aktuell hinter Trump die zweithöchste Nominierungswahrscheinlichkeit zugeschrieben. Die Quoten reichen von rund 12/1 bis hin zu 2/1. Wenn es Trump von *You’re Fired *bis ins Weiße Haus schafft, dann wird offensichtlich, warum Oprah als Kandidatin vielleicht gar nicht mehr so weit hergeholt ist!

Eine mitreißende Rede bei den Golden Globes Quelle: theintercept.com

Noch keine sichere Wette

Nicht jeder würde für Oprah stimmen; einige Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Amerikaner keinen weiteren Prominenten im Weißen Haus haben wollen. In bestimmten Fokusgruppen waren die Teilnehmer nicht der Meinung, dass Oprah antreten sollte, obwohl sie ihr hohe Zustimmungswerte gaben. Außerdem gibt es einige seriöse und erfahrene Politiker, deren Kandidaturabsicht ebenfalls erwartet wird, sodass sie es mit einer harten Konkurrenz zu tun hätte.

Oprah scheint die Öffentlichkeit neugierig machen zu wollen, ob sie nun antreten wird oder nicht. Sie hat eine Kandidatur in der Vergangenheit unmissverständlich ausgeschlossen, scheint aber mittlerweile mit dem Gedanken zu liebäugeln. In einem Interview mit Bloomberg gab sie an, Trumps Wahl habe ihr gezeigt, dass auch sie antreten könnte – eine Aussage, die vom Studiopublikum mit Applaus aufgenommen wurde. Ihr langjähriger Partner Stedman Graham sagte, es liege an den Menschen, aber sie würde es durchaus tun. Eine Wette auf ihren Sieg könnte aktuell als verfrüht gelten, aber genauso gut als ernsthaftes Vorausdenken, das vielleicht zu einem enormen Geldregen führt.

In den Vereinigten Staaten wird tendenziell meist derjenige Kandidat gewählt, dem am ehesten zugetraut wird, die Fehler seines Vorgängers zu beheben. Oprah unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von Trump – von seiner Kindheit mit Reichtum und Vorzügen bis hin zu unterschiedlichen Auffassungen zu aktuellen Problemen –, aber beide sind Fernsehstars. Dadurch könnten sie zu ähnlich oder sogar zu unernst erscheinen. Natürlich könnte alle Spekulation vergebens sein, da wir nicht einmal wissen, ob Oprah antreten will, aber das Beobachten der Entwicklung ist in jedem Fall unterhaltsam.

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