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Bafög

Bafög, Studium, Student, Studienfinanzierung

Bafög Logo; Spin Palace BlogQuellen: bmbf.de

Jedes Jahr, wenn der Sommer sich dem Ende neigt, die Blätter anfangen gelb zu werden und das Oktoberfest in München beginnt, wird es Zeit für sehr viele Studierende die Koffer zu packen, um den Wohnort zu wechseln und ein neues Leben zu beginnen.

Mehrere tausend junge Leute zieht es dann in eine andere Stadt, die meistens an einer Universität studieren. All diese Menschen machen sich vor Studienbeginn auf Wohnungssuche und versuchen etwas Günstiges, etwas Bezahlbares zu finden. In größeren Städten kann die Suche zu einer Sisyphus-Arbeit ausarten und zu keinen oder geringen Erfolg führen. Die Wohnungssuche ist vergleichbar mit einer Partie Poker bei Casino Online, wo derjenige mit den stärksten Nerven und der besten Strategie gewinnt.

Deswegen nehmen viele das Bafög in Anspruch, um über die Runden zu kommen. Denn die Miete kann in Städten wie München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg sehr hoch sein. Da kommt die Hilfe vom Staat gerade recht. Doch die Frage lautet: Reicht das Bafög aus, um über die Runden zu kommen?

Wie Bafög funktioniert

Zunächst muss erwähnt werden, dass es verschiedene Arten von Bafög gibt. Das klassische Bafög, das diejenigen bekommen, die an einer FH oder Universität studieren möchten oder Schüler ab der 10. Klasse einer Haupt-, Real-, Gesamt-, Abend-, Berufsfach-, Fachschule, eines Gymnasiums, Akademien und Kolleg. Es gibt aber auch ein Bafög für Menschen die im Ausland studieren möchten, sei es nur für ein Semester oder auch länger.

Bafög beziehen kann jeder, der vor seinem 30. Lebensjahr ein Studium anfängt, bzw. vor dem 35. Lebensjahr ein Master beginnt. Anspruch haben Deutsche, EU-Bürger die in Deutschland sesshaft sind, Ausländer mit einem deutschen Elternteil, bzw. Ehe- oder eingetragenen Partner. Aber auch asylberechtigte, aufgenommen Flüchtlinge und Heimatlose haben Anspruch darauf.

Zurückzahlen des Bafögs

Die große Frage lautet, wann und wie man das erhaltene Bafög zurückzahlt. Die gute Nachricht ist, dass die Hälfte geschenkt wird und nur die andere Hälfte als zinsloses Darlehen zurückgezahlt werden muss. Allerdings bis zu einem Betrag von 10.010,00 Euro. Die erste Rate erfolgt fünf Jahre nach Absolvierung des Studiums und man hat 20 Jahre dafür Zeit. Es gilt eine Gehaltsuntergrenze und eine Mindestrate, die derzeit bei 130 Euro monatlich liegt. Wer nicht das Glück hat eine gutbezahlte Stelle zu finden, um seine Schuld an den Staat zurückzuzahlen, der kann sich freuen, denn nach 20 Jahren erlischt die Schuld und Zahlungsaufforderung.

Bafög Antrag; Spin Palace BlogQuellen: i.ytimg

861 Euro monatlich

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz sieht vor, dass der Höchstsatz bei 861 Euro monatlich liegen soll. Bis vor ein paar Monaten lag der Höchstsatz noch bei 735 Euro, also um 125 Euro niedriger als jetzt. Was sich zunächst nicht schlecht anhört, hat so seine Tücken.

Der „Clou“ liegt beim Wort „Höchstsatz“, was bedeutet, dass nicht jeder die 861 Euro monatlich bekommt. Es werden viele Faktoren, wie das eigene Einkommen, das Einkommen der Eltern oder die Lebenssituation, berücksichtigt und nachdem richtet sich die Höhe der Förderung. Wer bei den Eltern wohnen bleibt, bekommt weniger, wer wegzieht bekommt mehr und wenn die Eltern sehr gut verdienen, gibt es keine Förderung.

Es gibt aber auch das elternunabhängige Bafög, wo nur das eigene Einkommen berücksichtig wird.

Reicht es aber aus?

Die Idee des Bafög ist recht simpel. Es soll das Studium oder den Schulbesuch fördern und ermöglichen. Jedoch, reicht das Bafög meistens nicht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und das Studium zu finanzieren. Die Mieten steigen nicht nur in großen Städten, aber bundesweit. Dazu steigen die Lebenshaltungskosten von Jahr zu Jahr und Bücher, die ein Schüler oder Student braucht, können ganz schön tiefe Löcher ins Budget reißen.

In verschieden Foren kann man lesen, dass ein Student nicht unbedingt eine eigene Wohnung braucht, ein WG-Zimmer tut es ja auch. Von einer eigenen Wohnung können die meisten nur träumen. Aber auch ein WG-Zimmer geht ganz schön ins Geld. In einer Stadt wie München kann so ein Zimmer leicht über 400 Euro im Monat kosten und da sind die Nebenkosten nicht mal mit dabei. Auch wenn die Wohnungspauschale von 250 Euro auf 325 Euro erhöht wird, reicht es vorne und hinten nicht, denn zu der Miete kommen Telefon und Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr hinzu. Da summieren sich die monatlichen Fixkosten auf weit über 500 Euro. Was bleibt dann vom Höchstbetrag noch übrig? Nicht viel. Ein Student muss ja auch etwas essen und Hobbys wird er wohl auch haben und nachgehen dürfen.

Es muss ja nicht immer die Großstadt sein, heißt es allerorts und die Bildungsministerin Anja Karliczek meinte: „Man muss ja nicht in die teuersten Städte gehen“. Das stimmt, aber es kommt immer darauf was man studieren möchte, wo man einen Studienplatz bekommt und außerdem wurden im Juli 13 Universitäten zu „Exzellenzuniversitäten“ erkoren. In einem Land, das Bildung für alle, egal woher sie kommen und welcher Gesellschaftssicht sie stammen, proklamiert, sollte dringend verhindern, dass nur Studenten aus wohlhabenden Familien an so einer Exzellenzuniversität studieren können.

Für viele Studenten heißt es auch weiterhin unter der Woche kellnern und in den Ferien als Werksstudent in einer großen Fabrik schuften. Wer aber arbeitet, hat weniger Zeit zum Studieren und somit zieht sich sein Studium in die Länge. Diese Studenten fehlen dann dem Arbeitsmarkt und so entsteht ein Fachkräftemangel

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