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Bonusjäger in Online-Casinos

Bonusjäger nutzen Schlupflöcher, um Casinos auszutricksen.

Quelle: Pixabay

In der letzten Zeit geistert eine Reihe von Begriffen durch das Internet, die allesamt das gleiche Phänomen umschreiben: die Jagd nach einem Bonus in Online-Casinos. Genauer gesagt: Nach Boni in mehreren Casinos. Was sind Bonusjäger und was bedeutet diese Entwicklung für Spieler und Casinos?

Bonusjagd: Wie alles begann

Es gab eine Zeit, in der Online-Casinos neu waren. Die Spieler waren es gewohnt, in Städte wie Baden-Baden oder Atlantic City zu reisen, um dort zu spielen. Mit dem Aufkommen der Online-Casinos wurde es überflüssig, das Haus zu verlassen. Nun konnte jeder in seinen eigenen vier Wänden Roulette, Blackjack und andere Klassiker genießen. Hinzu kam eine schnell wachsende Zahl an Online-Spielautomaten. Nach einer gewissen Anlaufzeit hatten die Online-Casinos sich als ernsthafte Alternative zu den stationären Glücksspieltempeln etabliert.

In der Anfangszeit war es üblich, dass Online-Casinos ihren Besuchern großzügige Boni boten. So konnte ein Spieler nach der Registrierung einen frei wählbaren Betrag einzahlen und erhielt vom Casino-Betreiber ein großzügiges Guthaben hinzugefügt. In vielen Fällen wurde der Einsatz einfach verdoppelt: Wer beispielsweise 2.000 Euro einzahlte, hatte anschließend 4.000 Euro zur Verfügung.

Der Bonus war nicht auf ein einzelnes Spiel beschränkt, sondern ein grundsätzliches Guthaben, das für alle Spiele genutzt werden konnte. Eine andere Variante war die Auszahlung eines Bonus, der an Umsatzbedingungen geknüpft war. Diese waren meist sehr niedrig.

Beispiel für die Verwendung eines Bonus im Online-Casino

Ein Spieler erhält einen Bonus in Höhe von 200 Euro. Dieser ist an eine 25-fache Umsatzbedingung geknüpft. Um die Bedingungen zu erfüllen, wählt der Spieler einen Online-Automaten mit hoher Auszahlungsrate. Nehmen wir in unserem Beispiel einen Automaten mit 98 Prozent Auszahlungsrate. In dem Fall beträgt der Hausvorteil des Casinos zwei Prozent. Statistisch gesehen wird der Spieler also zwei Prozent seines Einsatzes verlieren – ein geringer Preis, wenn man an die Höhe der Bonuszahlung denkt.

Für die Spieler eröffnete sich damit ein einfacher Weg, mittel- bis langfristig Profit aus den Boni zu erwirtschaften.

Ein weiteres Beispiel:

Ein Spieler nutzt 200 Euro Bonus beim Blackjack. Der Gewinnanteil des Casinos beträgt 0,5 Prozent. Statistisch gesehen bedeutet dies, dass bei jedem Spiel ein halbes Prozent des Einsatzes verloren geht. Wenn der Spieler sein Bonusgeld nun 20-mal umsetzte, konnte er davon ausgehen, dass am Ende des Spiels immer noch Geld vorhanden ist.

Manche Bonusjäger richten 20 und mehr Accounts pro Online-Casino ein.

Quelle: Pixabay

Die Grundidee der Bonusjagd

Die grundsätzliche Idee basiert darauf, ein Spiel zu finden, in dem es einen Bonus gibt. Das Spiel sollte einen positiven Erwartungswert haben. Vorrangiges Ziel ist es, die Umsatzanforderungen zu erfüllen. Entsprechend wird mit kleinen Einsätzen gespielt. Sobald der Bonus sicher ist, lässt der Spieler sich diesen auszahlen.

Wo liegt das Problem?

Die Idee hinter all dem war, Spieler für das Casino zu gewinnen, was anfangs funktionierte. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich jedoch eine neue Art von Spieler heraus: der Bonusjäger. Es handelt sich um einen Glücksspieler, der nicht wirklich daran interessiert ist, Kunde in einem Online-Casino zu werden. Stattdessen meldet er sich kurzfristig an, um den Bonus zu kassieren. Sobald er ihn hat, verwendet er ihn im nächsten Casino, wo er wieder nur kurzfristig die Boni einstreicht, bevor er weiterzieht. Die Folge war ein ständiger Geldtransfer zwischen den Casinos. Da die Anzahl der Online-Casinos begrenzt ist, richteten die Bonusjäger mehrfache Accounts in jedem Casino ein, um nicht aufzufallen. 

Es dauerte einige Zeit, bis die Casino-Manager ein Bewusstsein für diese Problematik entwickelten. So verging einige Zeit, bis sie darauf reagierten. Viele Betreiber fürchteten Nachteile im Wettbewerb, wenn sie ihre Bonus-Politik änderten. Am Ende trat die Reaktion dennoch ein: Bonus-Hunting wurde unterbunden. Heute ist es nahezu unmöglich geworden, Boni zu finden, die an einen positiven Erfahrungswert geknüpft sind. Ebenso ist es extrem schwer, Boni ohne verpflichtende Einzahlung zu finden. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht mehr existieren:

Bonus ohne verpflichtende Einzahlung in Online-Casinos

Letztlich stellt ein Bonus ohne verpflichtende Einzahlung nach wie vor einen positiven Anreiz für Spieler dar. Auch kann es nicht das Ziel sein, ehrliche Spieler für die Methoden der Bonusjäger zu bestrafen. Viele Casinos haben deshalb einen Mittelweg gewählt. Er richtet sich nach dem Herkunftsland des Spielers.

Die Auswirkungen des Herkunftslandes auf den Bonus

In manchen Ländern ist Bonus-Hunting kein großes Thema. Umgekehrt gibt es Länder, in denen es fast die Regel ist. So sind russische Spieler dafür berüchtigt, nach Schwachstellen bei Online-Casinos zu suchen, um eine erfolgreiche Bonusjagd zu starten. Entsprechend werden oft keine Boni mehr angeboten, wenn der Spieler aus Russland kommt. Ebenso sind Spiele mit niedrigem Risiko wie Roulette mittlerweile oft vom Bonus-System ausgeschlossen.

Sicherheitsmaßnahmen für Spieler in Online-Casinos

Die aufgezeigten Beispiele stellen nur eine Auswahl an Möglichkeiten des Bonus-Huntings dar. Wir haben bewusst darauf verzichtet, detailliertere Anleitungen zu geben. Dennoch existieren sie. Als Folge prüfen Online-Casinos ihre Spieler mittlerweile gründlicher, als es früher der Fall war. Dazu zählt, dass mittlerweile persönliche Daten (Adresse, E-Mail-Adresse etc.) und oft auch die Telefonnummer bei der Anmeldung abgefragt werden.

Viele Bonusjäger eröffnen 20 Konten pro Online-Casino, um den maximalen Gewinn aus dem Bonus-System zu erzielen. Um nicht in falschen Verdacht zu geraten, empfehlen wir Ihnen, nur ein Spielerkonto einzurichten. Diese Sicherheitsmaßnahme stellt keinerlei Einschränkung für Sie dar, verhindert jedoch, dass Sie in Verdacht geraten, das Casino betrügen zu wollen.

Zum Schluss:

Bonus-Systeme stellen einen wichtigen Anreiz dar. Zugleich sind sie eine schöne Geste des Online-Casinos an ihre Kunden. Die Angst, dass es sie künftig nicht mehr geben wird, ist unbegründet. So sind Bonus-Guthaben bei der Anmeldung immer noch häufig anzutreffen. Gleiches gilt für Freispiele, die vielen Spielern helfen, im Online-Casino Geld zu verdienen. Von einer „Hexenjagd“ auf die Spieler kann also keine Rede sein.

Dennoch bleibt die bittere Erkenntnis, dass eine Gruppe von Betrügern (wie sonst sollte man es nennen, wenn ein Spieler 20 Accounts bei einem Casino einrichtet und ausschließlich auf Bonus-Jagd geht?) hier etwas sehr Schönes beeinträchtigt hat. Die Möglichkeit, im Online-Casino viel Geld zu verdienen, wird durch die Änderungen nicht beeinträchtigt. Was sich ändert ist, dass Betrüger es künftig schwerer haben werden. Wenn deren Aktivitäten durch die neuen Sicherheitsmaßnahmen unterbunden werden, profitieren nicht nur die Casinos, sondern auch die anständigen Spieler davon. 

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