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Der Google-Foundem-Faktor

Suchmaschinen-Kriege – Google gegen den kleinen MannEs dürfte recht schwierig sein, in einem entwickelten Land eine Person zu finden, die alt genug ist, um lesen und schreiben zu können und die noch niemals von Suchmaschinen gehört oder eine benutzt hat. Mit absoluter Gewissheit würde es ans Unmögliche grenzen, unter Anwendung derselben Kriterien jemanden zu finden, der eine Suchmaschine verwendet, aber noch nie von Google gehört hat.

Das Unternehmen, dem die bekannteste aller Suchmaschinen gehört, ist jahrein, jahraus dafür verantwortlich, die Antworten auf schätzungsweise 87 % aller Online-Suchanfragen zu erbringen. Es verarbeitet im Jahr buchstäblich Billionen von Suchvorgängen oder, um die Zahlen in eine besser verständliche Perspektive zu rücken, ungefähr 63.000 in jeder einzelnen Sekunde des Tages und der Nacht.

Trotz Googles weltweiter Vorherrschaft ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie, wer immer Sie auch sind oder was immer Ihr Referenzrahmen sein mag, Google zu keinem Zeitpunkt des Tages kognitiv zur Kenntnis nehmen. Jedenfalls nicht so wie etwa eine gewisse Erfrischungsgetränke-Marke. Bei Google geht es darum, einfach zu handeln, ohne nachzudenken.

Das ist so sehr der Fall, dass wir uns angewöhnt haben, 'googeln' als Verb zu verwenden, das bedeutet, eine Online-Suche nach etwas durchzuführen. Es ist alltäglich geworden, zu sagen 'Ich google nach einem Rezept oder einem Online-Casino, das mir gefällt' statt etwa 'Ich werde eine Suchmaschine verwenden, um xyz zu finden'.

**Ist Google so gut?

Doch die korrekte Frage, die man stellen sollte, lautet: Warum? Was unterscheidet Google so sehr von anderen Suchmaschinen wie zum Beispiel Bing? Und ist Google im Vergleich betrachtet wirklich die beste, die es gibt?

Betrachten Sie für einen Moment die Geschichte von Foundem, dem Suchmaschinen-Geistesprodukt von Adam und Shivaun Raff. Die Raffs begannen als lenkende Köpfe hinter der Onlinedating-Anwendung MatchMate. MatchMate war seinen Zeitgenossen dahingehend meilenweit voraus, dass es komplexe Gruppierungen auf Grundlage einer komplizierten Kombination von Suchkriterien vornehmen konnte.

Diese Gruppierung eines komplexen Kriteriensatzes, wobei einige Elemente der Gruppierung manchmal einem oder mehreren der anderen zu widersprechen scheinen, ist in der Fachsprache des Programmierens als vertikale Suche bekannt. Jeder Programmierer, der sein Geld wert ist, wird Ihnen sagen, dass sie berüchtigt schwer zu meistern ist.

Doch die Raffs haben sie gemeistert, und bald kam den beiden die kluge Idee, dass sich diese Art des Programmierkönnens gut für eine Suchmaschine eignen würde. Besonders, da das gute, alte, zuverlässige Google mit dem Konzept zu ringen schien.

Tatsächlich ist Google rund um eine horizontale Suche anstelle der weitaus verzwickteren großen Schwester aufgebaut. Es hat somit keine Probleme mit einfachen Suchvorgängen auf breiter Grundlage, gelangt aber rasch zu einem virtuellen Hirnversagen, wenn es mit Fragen konfrontiert wird, auf die es nur eine einzige, direkt richtige Antwort gibt.

Kampfloser Sieg

Es bestand jedoch kein Grund zur Panik, da Hilfe unterwegs war. Die Raffs hatten ihre jeweiligen brillanten Köpfe genutzt und eine viel intelligentere Suchmaschine namens Foundem entwickelt. Anfangs leitete Google Suchanfragen nach Foundem gewissenhaft weiter, wie es das wahre Gütesiegel einer gut funktionierenden Suchmaschine ist. Doch das goldene Start-up-Fenster währte nur für zwei Tage, da plötzlich jeglicher Suchtraffic abrupt versiegte.

Diagnosetests enthüllten, dass Foundem unvermittelt und unerklärlicherweise vollkommen aus allen Google-Suchen verschwunden war. Foundem hatte auch weiterhin hohe Platzierungen bei Suchen, die über MSN Search und Yahoo durchgeführt wurden, doch bei Google tat sich nichts mehr.

Die Raffs begannen schließlich, sich in Onlineforen umzuhören und fanden bald weitere Entwickler von Online-Produkten, die genau dasselbe Phänomen erlebt hatten, als sie versuchten, sich auf irgendeine Weise einen Anteil an Googles Kuchen zu sichern.

Es scheint, dass Google alles tut, um das Rennen zu gewinnen, selbst wenn das bedeutet, die Existenz jener zu unterschlagen, deren Dienste die eigenen ergänzen könnten. Es geht dabei darum, größer zu sein, nicht besser, und zu gegebener Zeit könnten die Nutzer mehr über Suchmaschinen wie Foundem erfahren und sie auch ausprobieren.

Quelle:

www.nytimes.com/2018/02/20/magazine/the-case-against-google.html

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