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Deutsche Chancen bei der Vierschanzentournee

Lebensstil

Deutsche Chancen bei der Vierschanzentournee Quelle: SnowTrex

Wenn der medial überpräsente Fußball in die Winterpause geht, schlägt Jahr für Jahr die große Stunde der Sportarten, die ansonsten eher vernachlässigt werden. Ein Highlight für viele Sportfans ist zum Beispiel die Vierschanzentournee im Skispringen. Auch für alle, die gerne ein bisschen Geld mit Sportwetten verdienen wollen, ist die Veranstaltung vor allem in der Zeit ohne Fußball äußerst reizvoll. Mit Andreas Wellinger hat ein Deutscher beste Chancen, den Titel zu holen.

Vier Schanzen in Deutschland und Österreich

Seit mittlerweile 65 Jahren gehört die Vierschanzentournee fest zur Saison der Skispringer. Ebenso traditionell findet sie zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag statt. Ihren Namen hat sie von den vier Schanzen, auf denen sie ausgetragen wird, wobei sich zwei in Deutschland und zwei in Österreich befinden. Das Auftaktspringen wird stets auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf ausgetragen, darauf folgt zu Neujahr das Springen auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. Anschließend überquert die Tour die deutsch-österreichische Grenze und macht zunächst auf der Bergiselschanze in Innsbruck Station. Den Abschluss der Vierschanzentournee bildet regelmäßig das Dreikönigstag-Springen auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen.

Bisherige Sieger

Dass Deutschland und Österreich die beiden Austragungsländer der Vierschanzentournee sind, ist kein Zufall. Schließlich erfreut sich die Sportart in beiden Ländern seit vielen Jahrzehnten großer Beliebtheit. In Deutschland sind Sportler wie Helmut Recknagel und Jens Weißflog bis heute im Gedächtnis vieler älterer Sportfans verankert. Und in Österreich sorgte eine regelrechte Siegeswelle zwischen 2008 und 2015 für ein anhaltend hohes Interesse am Skispringen. Bei den sieben Vierschanzentourneen in diesen Jahren haben sechs Österreicher den Gesamtsieg errungen, nämlich Wolfgang Loitzl (2008/2009), Andreas Kofler (2009/2010), Thomas Morgenstern (2010/2011), Gregor Schlierenzauer (2011/2012 und 2012/2013), Thomas Diethart (2013/2014) und Stefan Kraft (2014/2015). In der Saison 2011/2012 schaffte Österreich sogar einen Dreifachsieg, als Schlierenzauer, Morgenstern und Kofler die ersten drei Plätze des Gesamtklassements belegten. Diese Leistung war vorher nur Finnland (1954/1955) und Österreich selbst (1974/1975) gelungen.

Endlich wieder ein deutscher Sieger?

Andreas Wellinger Andreas Wellinger      Quelle: Sporteuro.pl

Jeweils 16 Mal gewannen Springer aus Deutschland, Österreich und Finnland die Vierschanzentournee, wodurch diese Nationen die erfolgreichsten in der Geschichte des Wettbewerbs sind. Mit dem viermal erfolgreichen Jens Weißflog führte ein Deutscher lange die ewige Bestenliste an, bis er 2010 vom Finnen Janne Ahonen überflügelt wurde. Allerdings warten die deutschen Skisprung-Fans schon seit einer Weile auf einen heimischen Tournee-Sieger. Der letzte war Sven Hannawald in der Saison 2001/2002 – also vor 17 Jahren. Damals stellte Hannawald zugleich einen Rekord auf, der lange Bestand haben sollte: Er gewann alle vier Springen einer Tournee. Erst in der Saison 2017/2018 gelang dieses Kunststück wieder einem Springer, nämlich dem Polen Kamil Stoch. Zwar haben mit Severin Freund (2015/2016) und Andreas Wellinger (2017/2018) zwei Deutsche in den letzten Jahren den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreicht. Den Sprung aufs obere Treppchen schafften sie jedoch nicht. In die kommende Vierschanzentournee startet Wellinger erneut als einer der Favoriten – und zwar nicht nur, weil er 2018 Olympiasieger wurde. Da sein Teamkollege Freund mehr als ein Jahr verletzungsbedingt fehlte, übernahm Wellinger eine führende Rolle in der deutschen Nationalmannschaft. Seitdem unterstützt er die Weiterentwicklung und das Training mit seinen Ideen. Außerdem ist er in der Lage, sich in einem Wettkampf zu steigern, was seine Chancen auf Spitzenplatzierungen natürlich erhöht. Mit Richard Freitag kann sich ein weiterer Deutscher Hoffnungen auf den Sieg bei der Vierschanzentournee machen. Freitag hatte in der vergangenen Saison in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen jeweils den zweiten Platz hinter Kamil Stoch belegt, sich in Innsbruck aber bei einem Sprung verletzt. In der kommenden Tournee kann er unter Beweis stellen, dass er ohne Verletzungspech nach ganz oben springen kann.

Sinkende Popularität

Um die Jahrtausendwende war das Skispringen in Deutschland auf seinem Höhepunkt. Mit Sven Hannawald und Martin Schmitt gab es zwei Springer, die der Weltspitze angehörten. Schmitt wurde 1999 zu Deutschlands Sportler des Jahres, Hannawald errang den Titel drei Jahre später. Vor allem die Vierschanzentournee wurde zu einem medialen Ereignis, das sowohl die Popularität der beiden Athleten als auch die der Sportart steigerte. Als Hannawald 2005 seine Karriere beendete und Schmitt nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen konnte, ließ das Interesse der deutschen Öffentlichkeit am Skispringen nach – zumal es keine Sportler gab, die die Lücke schließen konnten. Die Namen Georg Späth, Michael Uhrmann und Michael Neumayer sind wohl nur noch eingefleischten Fans der Sportart geläufig, obwohl alle drei Top-10-Platzierungen bei der Vierschanzentournee erreicht haben. Zudem konnte der ohnehin schon sehr populäre Fußball in den vergangenen Jahren seine Beliebtheit weiter steigern. Unter seiner erdrückenden Medienpräsenz haben alle anderen Sportarten und ihre Vertreter zu leiden – so auch Andreas Wellinger, Richard Freitag und ihre Kollegen. Selbst wenn sie konstant gute Leistungen bringen, werden sie von der Öffentlichkeit nur unzureichend gewürdigt. Vielleicht können Wellinger und Freitag einen neuen Hype um das Skispringen auslösen, wenn einer von ihnen die Vierschanzentournee gewinnt.

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