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Die sieben ärmsten Städte Deutschlands

Lifestyle

 

Zeche Nordstern in Gelsenkirchen  Quelle : Frank Vincentz

Glücklich schätzen können sich alle, die einen großen Gewinn machen, wenn sie Roulette online spielen. Das ist jedoch nicht die übliche Art, an Geld zu kommen. Normalerweise muss dafür mehr oder weniger hart gearbeitet werden. Und wer gut mit seinem Geld haushaltet, vermehrt sein Vermögen. Weil die Gehälter aber unterschiedlich hoch sind, klafft die Schere zwischen armen und reichen Menschen immer weiter auseinander. Ganz ähnlich ist es auch mit den deutschen Städten. Während die einen immer wohlhabender werden, sind die anderen zunehmend in wirtschaftlichen Nöten. Hier sind die sieben ärmsten Städte Deutschlands.

1. Gelsenkirchen

Einst gehörte das Ruhrgebiet zu den wohlhabendsten Regionen Deutschlands. Verantwortlich dafür waren vor allem die großen Mengen an Steinkohle entlang der Ruhr. Aus verschiedenen Gründen kam es jedoch ab Ende der 1950er-Jahre zu einer Kohlekrise, aufgrund derer zahlreiche Zechen geschlossen wurden. Tausende Bergleute verloren ihre Arbeit, zahlreiche Familien wurden ihrer Existenzgrundlage beraubt. Seitdem befindet sich das Ruhrgebiet in einem Strukturwandel und damit auf der Suche nach einer neuen wirtschaftlichen Basis. Nicht erst seit im Jahr 2003 die letzte Zeche in Gelsenkirchen geschlossen wurde, haben die Stadt und ihre Bewohner mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Fast jeder vierte Gelsenkirchener bezieht Hartz IV, zudem ist das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in keiner deutschen Stadt so niedrig wie in Gelsenkirchen. Jährlich muss ein Einwohner der Stadt von 16.203 Euro leben. Zum Vergleich: Im Landkreis Starnberg, der reichsten Region Deutschlands, hat ein Mensch im Schnitt 34.987 Euro pro Jahr zur Verfügung.

2. Duisburg

Eine weitere Stadt aus dem Ruhrgebiet, die seit Jahrzehnten unter dem Zusammenbruch der Kohleindustrie zu leiden hat, ist Duisburg. Seit Ende der 1970er-Jahre muss die Stadt massive Sparmaßnahmen durchführen, die häufig zulasten der Infrastruktur gehen. So mussten etwa Schwimmbäder und Zweigstellen der städtischen Bibliothek aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Dennoch ist es den Regierungen der Stadt seitdem nicht gelungen, den Duisburger Haushalt auszugleichen. Selbst die massive Erhöhung der Gewerbe- und der Grundsteuer vor einigen Jahren hat nicht geholfen. Stattdessen hat sie Duisburg zu einem der teuersten deutschen Standorte gemacht, was nicht gerade die Attraktivität der Stadt für Unternehmen erhöht.

 

Zeche Zollverein in Essen  Quelle : Thomas Wolf, www.foto-tw.de

3. Halle (Saale)

Bekanntlich kam es am 3. Oktober 1990 zur Wiedervereinigung der BRD und der DDR. Seitdem haben einige Regionen im Osten Deutschlands mit großen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Als die ärmste Großstadt der ehemaligen DDR gilt Halle (Saale). Anfang 2016 lag die Arbeitslosenquote in der Stadt bei 11,6 Prozent und damit sowohl über dem bundesdeutschen Schnitt als auch über dem von Sachsen-Anhalt und der Region Saalekreis, die Halle umgibt. Zwar ist die Arbeitslosenquote seitdem stark gesunken und befindet sich mittlerweile bei rund acht Prozent. Dennoch ist das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Bewohner von Halle (Saale) recht niedrig. Es beträgt 17.218 Euro, nur in Gelsenkirchen und Duisburg haben die Menschen weniger Geld zur Verfügung. 

4. Essen

Essen hat das gleiche Problem wie das gesamte Ruhrgebiet: Die Zeit des Kohleabbaus ist vorbei, und den Städten fällt es schwer, große Unternehmen von sich zu überzeugen. Die letzte Zeche von Essen, die Zeche Zollverein, wurde bereits im Dezember 1986 geschlossen, seitdem befindet sich die Stadt im Strukturwandel. Die Arbeitslosenquote bewegte sich jahrelang um 13 Prozent und lag damit stets etwa fünf Prozentpunkte über der von Nordrhein-Westfalen. Inzwischen ist sie auf rund zehn Prozent gefallen. In manchen Stadtteilen ist sie allerdings höher, in Altendorf etwa ist fast jeder fünfte Einwohner arbeitslos. Immerhin gelingt es der Stadt seit Anfang 2014, langsam ihre Schulden abzubauen. Waren es zu dieser Zeit noch mehr als vier Milliarden Euro Schulden, die auf den Haushalt von Essen drückten, so liegt die Verschuldung mittlerweile bei etwa 3,3 Milliarden Euro. Das ist immer noch eine Menge Geld, dennoch ist Essen auf einem guten Weg.

5. Cottbus

Mit Cottbus befindet sich eine weitere Stadt aus der ehemaligen DDR auf der Liste der ärmsten Städte Deutschlands. Die Industrialisierung verhalf Cottbus im 19. Jahrhundert zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und machte sie zu einer der wohlhabendsten Städte der Region. Sowohl die Kohle- als auch die Textilindustrie brachten viel Geld ein, wurden allerdings ab 1945 von der Regierung der DDR kontrolliert. Als die staatlichen Betriebe nach der Wende privatisiert wurden, hatte Cottbus – ähnlich wie die Städte im Ruhrgebiet – mit einem strukturellen Wandel zu kämpfen. Die Arbeitslosenquote lag Ende 2018 mit 7,4 Prozent zwar in einem überschaubaren Rahmen, allerdings auch über dem Schnitt in Sachsen. Rund 18 Prozent aller Cottbusser leben unterhalb der Armutsgrenze.

Wuppertaler Schwebebahn Quelle : Mbdortmund

6. Wuppertal

Die einzige Stadt auf der Liste, die nicht im Ruhrgebiet oder im Osten Deutschlands liegt, ist Wuppertal. Dennoch profitierte Wuppertal, das nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt ist, lange von der Wirtschaftskraft dieser Region. Entsprechend ist die Stadt auch von deren Niedergang betroffen. Doch anders als die Städte im Ruhrgebiet kam Wuppertal nicht in den Genuss staatlicher Förderungen. Erst seit wenigen Jahren ist Wuppertal auch Teil der Fördermaßnahmen des Bundes. Dennoch wächst der Schuldenberg der Stadt stetig an. Betrug er im Jahr 2010 noch rund 1,8 Milliarden Euro, so hat er mittlerweile eine Höhe von mehr als 2,5 Milliarden Euro.

7. Hagen

Hagen ist eine weitere Stadt im Ruhrgebiet, die sich unter den ärmsten Städten Deutschlands befindet. Noch bis in die 1970er-Jahre waren Unternehmen der Schwerindustrie in der Stadt beheimatet, verließen sie aber im Zuge der Kohlekrise. Seitdem muss sich auch Hagen den Herausforderungen des Strukturwandels stellen. Das gelingt nur mit mäßigem Erfolg. Die Arbeitslosenquote in Hagen lag Ende 2018 bei 9,1 Prozent und somit fast drei Prozentpunkte über der von Nordrhein-Westfalen. Immerhin kann Hagen immer mehr Dienstleistungsunternehmen vom Standort überzeugen. Außerdem sind noch immer einige metallverarbeitende Firmen in der Stadt ansässig, wenngleich es sich dabei um mittelständische Unternehmen handelt.

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