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Die Pizzeria-Szene in Schweden

In Italien ist die Pizza Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden, in New York und Chicago können Einheimische und Touristen spezielle Varianten essen. Wenn es um gute Pizza geht, würden aber wohl nur die wenigsten an Schweden denken. Dabei soll es in der schwedischen Stadt Piteå die beste Pizza der Welt geben. Aber auch in den anderen Pizzerien des skandinavischen Landes kommen Fans von Fast Food voll auf ihre Kosten. Und während sie darauf warten, dass ihre Pizza fertig ist, können sie sich die Zeit mit Poker-Maschinen und Slots vertreiben. Die sind nämlich recht beliebt in schwedischen Schnellrestaurants.

Eine Frau isst PizzaQuelle: pexels

Die beste Pizza der Welt?

Wer auf der Suche nach der besten Pizza der Welt ist, sollte einen Stopp in Piteå im Norden Schwedens einlegen. Dort befindet sich die Pizzeria „Nya Gul & Blå“, auf deren Speisekarte die „Vulcano“ steht. Dabei handelt es sich um eine Pizza, die vor Zutaten geradezu überquillt. Ihr Teig bildet am Rand sechs Taschen, in denen Schinken, Speck, Rinderfilet, Käse und andere Beläge untergebracht sind. Gewürzt sind sie mit einer hauseigenen Tomatensauce. In der Mitte der Pizza liegen Pommes, Kopfsalat, Gurken und Zwiebeln, dazu zwei Saucensorten. Mit umgerechnet etwa 11,70 Euro ist die Pizza nicht einmal teuer – vor allem angesichts der reichhaltigen und vielfältigen Zutaten. Internationale Bekanntheit erlangte sie im Juni 2015, als die Pizzeria ein Foto von der „Vulcano“ auf Facebook postete und Tausende von Likes dafür erhielt. Ein Reporter der Zeitung „Aftonbladet“ machte sich gleich auf den Weg nach Piteå, um die Pizza zu testen, und die beliebte Homepage „Nyheter 24“ nannte sie „die schönste Sache, die der Menschheit passieren konnte“. Die Reise nach Piteå ist allerdings nicht gerade einfach, da der Ort etwa 850 Kilometer von der Hauptstadt Stockholm entfernt liegt.

Schwedische Freude am Experimentieren

Was schwedische Pizzerien generell auszeichnet, ist die Freude der Inhaber am Experimentieren. Wild mischen sie Zutaten zusammen, die scheinbar nicht zueinanderpassen. Dennoch schaffen sie es, leckere Ergebnisse auf die Tische ihrer Kunden zu bringen. In der Pizzeria „Värmland“ in Orebro etwa wird eine Pizza serviert, auf der sich unter anderem Pilze, Bananen, Erdnüsse, Rosinen und Curry befinden. Und die Pizzeria „Mini Mac“ in Göteborg hat eine Pizza im Programm, die neben Käse und Tomatensauce mit Früchten und Schokolade belegt ist. So gut wie immer befindet sich eine schwedische Pizza in Begleitung eines Salats, der aus mariniertem Weißkraut besteht.

Eine italienisch-türkische Speise aus Schweden

Kebab pizzaQuelle: pexels

Eine besondere Spezialität der schwedischen Küche ist die Kebab-Pizza. In den 1980er-Jahren brachten Einwanderer vom Balkan und aus der Türkei den Kebab nach Schweden. Recht bald kamen findige Restaurantbesitzer auf die Idee, ihn mit Pizza zu kombinieren. Die gängigen Zutaten einer solchen Speise sind Tomatensauce, Käse, Zwiebeln, Peperoni und Kebab-Fleisch. Dazu kommt eine Kebab-Sauce, die aus Sauerrahm und einem speziellen Gewürz besteht. Mancher Fast-Food-Fan gibt obendrauf ein paar Salatblätter oder Gurkenscheiben. Eine ebenfalls recht beliebte Variante ist die Wikinger-Kebab-Pizza, die nach dem Belegen und vor dem Backen gefaltet wird. Dadurch hat sie anschließend Ähnlichkeit mit einem Wikingerschiff. Bei Umfragen, die diverse Lieferdienste regelmäßig durchführen, belegt die Kebab-Pizza seit Jahren den ersten Platz unter den beliebtesten Pizzen der Schweden. Das mag zum einen an ihrem ungewöhnlichen Geschmack liegen. Zum anderen ist sie aber auch die Manifestation der gelebten Integration in Schweden. Die italienische Pizza, kombiniert mit dem türkischen Kebab – das schmeckt den Schweden am besten.

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