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Die Zukunft von Deutschland

Deutschland, Zukunft, Perspektive, Politik, Umweltschutz, Sozialsystem

Angela MerkelQuellen: Kuhlmann /MSC

Die Gesellschaft eines Landes befindet sich im steten Wandel. Das hat mit einer ganzen Reihe von Faktoren zu tun. So übt der technologische Fortschritt einen großen Einfluss auf die Bürger eines Landes aus, ebenso die wirtschaftliche Entwicklung und politische Strömungen, die schleichend an Bedeutung gewinnen. Es ist jedoch schwer möglich, die Zukunft eines Landes vorherzusehen. Bessere Erfolgsaussichten hätte man wohl, wenn man beim Roulette im Online-Casino die richtige Zahl voraussagt. Dennoch wagen Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen regelmäßig den Blick in die Glaskugel und finden Antworten auf die Frage: Wie entwickelt sich Deutschland in den nächsten Jahren?

Neue Regierung

Die derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits im Oktober 2018 angekündigt, dass sie nach Ende ihrer nunmehr vierten Amtszeit nicht mehr als Regierungschefin Deutschlands kandidieren werde. Somit steht jetzt schon fest: Nach der Bundestagswahl im Jahr 2021 wird die Bundesrepublik von einer anderen Person regiert. Welche das ist, ist derzeit völlig unklar, da bislang keine Partei verkündet hat, wen sie ins Rennen um das Amt schicken wird. Wahrscheinlich ist, dass Annegret Kramp-Karrenbauer für die CDU, Robert Habeck für die Grünen und Olaf Scholz für die SPD kandidieren wird. Komplett offen ist, wen die AfD zur Wahl stellen wird. Betrachtet man die Umfragen, dann ist es derzeit am wahrscheinlichsten, dass die Fraktion aus CDU und CSU auch nach 2021 die Regierung bilden wird. Je nach Institut, das die Umfrage durchführt, kommt sie auf Werte zwischen 27 und 29 Prozent. Dahinter liegen die Grünen mit 21 bis 24 Prozent auf Schlagdistanz, während sich die SPD und die AfD mit Umfragewerten zwischen zwölf und 16 Prozent momentan um den dritten Platz streiten. Vom Ausgang der Wahl wird abhängen, in welche Richtung Deutschland in Zukunft politisch gehen wird.

Rechtsruck

Was aber nicht von der Hand zu weisen ist, ist ein deutlicher Rechtsruck in Deutschland. Die rechtspopulistische AfD, die erst Anfang 2013 gegründet wurde, ist inzwischen in sämtlichen Landesparlamenten vertreten. Bei den jeweils letzten Wahlen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat sie sogar mehr als 20 Prozent der Stimmen erhalten. Zudem wird sie aller Voraussicht nach ihr Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017, als sie 12,6 Prozent der Wähler von sich überzeugen konnte, im Jahr 2021 fast verdoppeln können. Wenn man sich mit den Haltungen und der politischen Marschrichtung der AfD beschäftigt, dann fühlt man sich an einen dunklen, längst vergangenen Teil der deutschen Geschichte erinnert. Führende Mitglieder wie Björn Höcke, Alexander Gauland und Beatrix von Storch fallen regelmäßig durch nationalistische, ausländer- und vor allem islamfeindliche Aussagen negativ auf. Terrorangriffe oder sonstige Straftaten, die ein großes Medienecho hervorrufen, nutzen die Mitglieder der AfD konsequent aus, um Stimmung gegen Ausländer und die derzeitige Bundesregierung zu machen.

Fabrik mit hohem CO2-Ausstoß; Spin Palace BlogQuellen: Pixource

Dass sie damit ganz offensichtlich Erfolg bei einer zunehmenden Zahl von Wählern hat, zeigt deutlich, dass immer mehr Deutsche unzufrieden mit dem politischen Kurs Deutschlands sind. Vor allem die Flüchtlingspolitik, die Kanzlerin Merkel und ihre Regierung seit 2015 betreibt, stößt bei vielen deutschen Bürgern auf Unverständnis. Speziell im Osten Deutschlands, wo die Arbeitslosenzahlen viel höher sind als im Westen und wo viele Menschen keine berufliche Zukunft sehen, wächst die Wut auf die etablierten Volksparteien – was den Erfolg der AfD erklärt. Sollte es dem Nachfolger oder der Nachfolgerin von Angela Merkel nicht gelingen, die Unzufriedenheit in den Griff zu kriegen, könnte es durchaus sein, dass Deutschland in den späten 2020er- oder in den 2030er-Jahren einen Kanzler aus den Reihen der AfD haben wird.

Umweltschutz

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit hat in der jüngeren Vergangenheit einen erheblichen Zuspruch gewonnen. Vor allem die Bewegung Fridays for Future hat einen wichtigen Beitrag dafür geleistet, dass sich immer mehr Menschen Gedanken darüber machen, wie sie umweltbewusster leben können. Auch die Bundesregierung hat die Notwendigkeit erkannt, dem Klimawandel entgegenzuwirken, und hat Anfang Oktober 2019 ein neues Klimaschutzpaket verabschiedet. In diesem hat sie festgelegt, wie Deutschland schrittweise auf den Ausstoß von CO2 verzichten will. Unter anderem hat sie einen CO2-Preis eingeführt, also eine Abgabe, die für jede ausgestoßene Tonne CO2 zu zahlen ist. Ab 2021 sind demnach zehn Euro pro Tonne fällig, ab 2025 sind es 35 Euro. Das führt dazu, dass Benzin und Diesel ab 2021 etwa drei Cent und ab 2025 rund zwölf Cent teurer werden. Außerdem sollen ab 2021 die Halter von klimaschädlichen Autos eine höhere Kfz-Steuer zahlen, und Flugtickets sollen mindestens so teuer sein wie die Gebühren, die für die Flugreise anfallen.

Im Gegenzug fördert die Bundesregierung den Bahnverkehr finanziell und verringert die Umsatzsteuer für Fahrkarten auf sieben Prozent. Darüber hinaus werden der Tausch von alten Ölheizungen gegen neue und die Sanierung von Gebäuden subventioniert. Für viele Experten gehen die Maßnahmen des Klimaschutzpakets zwar in die richtige Richtung, aber nicht weit genug – zumal die Bundesregierung bereits geplante Maßnahmen im letzten Moment wieder aus dem Programm gestrichen hat. So soll das Ziel, Deutschland bis 2050 emissionsfrei zu machen, nicht mehr konsequent verfolgt werden, und es soll auch keine Vorschläge von Fachleuten an die einzelnen Ministerien geben, wenn sie das jährliche Ziel zu verfehlen drohen. Möglicherweise werden die Maßnahmen zum Umweltschutz in naher Zukunft weiter gestrafft – vor allem dann, wenn sich der Klimawandel und seine Folgen immer deutlicher zeigen. Ob und wann dies geschieht, wird auch davon abhängig sein, wie die Grünen bei der Bundestagswahl 2021 abschneiden. Sollten sie den neuen Bundeskanzler stellen, wird die Haltung der deutschen Regierung hinsichtlich des Klimaschutzes aller Voraussicht nach viel strikter.

Elektroauto; Spin Palace BlogQuellen: MikesPhotos

Die Automobilindustrie

Deutschland ist weltweit für seine Autos bekannt. Hersteller wie Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes-Benz stellen jährlich Millionen von Fahrzeugen her und machen die Automobilindustrie zum wichtigsten Wirtschaftszweig Deutschlands. Rund 800.000 Menschen sind beruflich direkt oder indirekt damit beschäftigt, Autos herzustellen. Dazu kommen noch rund 460.000 Personen, die Fahrzeuge warten und reparieren. Somit ist jeder 35. Arbeitsplatz in Deutschland von der Autoindustrie abhängig. Kein Wunder also, dass die Kfz-Hersteller von der Bundesregierung gefördert werden und dass das Thema Umweltschutz nur recht zögerlich angegangen wird. Dennoch investieren viele deutsche Autobauer zunehmend in die Entwicklung nachhaltiger Technologien für ihre Fahrzeuge. So zahlt Volkswagen in den kommenden Jahren rund neun Milliarden Euro für die Produktion von Elektroautos. Bis 2028 sollen etwa 70 VW-Modelle auf den Markt kommen, die elektrisch angetrieben sind. Zudem ist es das Ziel des Konzerns, ab 2025 mindestens eine Million E-Autos im Jahr zu verkaufen. Ebenso wie Volkswagen muss es auch den anderen deutschen Autoherstellern in naher Zukunft gelingen, eine nachhaltige Produktpalette auf die Beine zu stellen, mit der sie ihre eigene Identität aufrechterhalten. Gleichzeitig müssen sie den Automobilstandort Deutschland weiterhin relevant halten.

Künstliche Intelligenz lässt Arbeitsplätze verschwinden

Das Internet bestimmt zunehmend den Alltag – daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Im Gegenteil: Die Digitalisierung wird weiter um sich greifen und in immer mehr Bereichen Einzug halten. Damit geht auch die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz einher, die ihrerseits dafür sorgen wird, dass viele Firmen statt menschlichen Arbeitskräften Roboter einsetzen. Die Konsequenz daraus: Viele Arbeitsplätze werden wegfallen. Laut einer Studie der US-amerikanischen Beraterfirma Bain & Company werden in den Vereinigten Staaten bis 2030 zwischen 20 und 25 Prozent der heutigen Arbeitsstellen durch intelligente Roboter ersetzt. Von der Digitalisierung, so die Studie, werden nur 20 Prozent der arbeitenden Menschen profitieren – nämlich die, die über die nötigen Qualifikationen verfügen, um mit ihr umzugehen. Das wird dafür sorgen, dass die Kluft zwischen der Ober- und der Mittelschicht immer weiter auseinandergeht, was sich vor allem an den Gehältern zeigen wird. Ähnlich wird wohl auch die Entwicklung in Deutschland aussehen. 

Nützliche Digitalisierung

Die Digitalisierung hat aber auch ihre guten Seiten, die sich in Zukunft immer mehr zeigen werden. Gadgets wie smarte Armbanduhren werden dafür eingesetzt, den eigenen Gesundheitszustand zu überprüfen und etwa frühzeitige Warnzeichen für Herzerkrankungen erkennbar zu machen. Krankenkassen werden anhand der Daten, die die Smart Watches ihrer Kunden sammeln, Rückschlüsse auf ihren Lebensstil ziehen können und entsprechend die Prämien senken. Und auch Autoversicherungen belohnen Fahrer, die vorsichtig auf den Straßen unterwegs sind, mit geringeren Gebühren. Den Nachweis erbringen ebenfalls die Daten aus modernen Gadgets.

Ältere Menschen: Spin Palace BlogQuellen: Vladvictoria

Die Gesellschaftsstruktur

Die stetig steigende Lebensqualität sorgt dafür, dass deutsche Männer im Schnitt über 78 und deutsche Frauen über 83 Jahre alt werden. Diese hohe Lebenserwartung ist zwar erfreulich, bedroht aber die Zukunft des Sozialsystems. Da die Menschen immer älter werden, beziehen sie immer länger Rente. Weil die Anzahl der arbeitenden Personen, die in die Rentenkasse einzahlen, nicht im gleichen Maße anwächst, wird es über kurz oder lang zu einem Ungleichgewicht kommen. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem Zusammenbruch des Sozialsystems und zwingt die deutschen Bürger dazu, privat für ihre Altersabsicherung zu sorgen. Möglich wäre auch, dass die Bundesregierung eine Reform des Systems auf den Weg bringt. Dabei muss sie jedoch darauf achten, dass die arbeitende Bevölkerung nicht zu viel in die Rentenkasse einzahlen muss und die Rentner nicht zu wenig Geld aus der Kasse erhalten.

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