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Rückendeckung für Fußballer

Sport

Rufus46Quelle: Franck Ribéry

Fußballer führen ein Leben auf der Überholspur. Sie stehen im Rampenlicht, haben unzählige Fans und verdienen in einer Woche mehr Geld, als ein wirklich erfolgreicher Glücksspieler beim Online Blackjack in einem Monat gewinnt. Im Idealfall sind die Kicker auch noch erfolgreich auf dem Platz und bringen ihre Fans mit zahlreichen gewonnenen Spielen und Titeln in den siebten Himmel. Wenn es aber mal nicht so gut läuft, gibt es ganz schnell Gegenwind. Bei Real Madrid hat sich vor Kurzem ein Mann aus den eigenen Reihen kritisch über das Team geäußert. Dafür wurde er hart und konsequent bestraft.

Jugendtrainer Benito

Álvaro Benito spielte schon als Jugendlicher für Real Madrid. Über die dritte und die zweite Mannschaft schaffte er es bis ins Profi-Team, wo er von 1995 bis 2002 aktiv war. Allerdings stand er in dieser Zeit wegen diverser Verletzungen nur 21 Mal für die Königlichen auf dem Platz. Im Jahr 2003 musste er seine aktive Karriere im Alter von nur 27 Jahren beenden. Benito nutzte seinen frühzeitigen Ruhestand dafür, Musik zu machen und eine Band zu gründen. Weil ihn das allein aber nicht erfüllte, gab ihm sein Herzensclub eine neue Chance, im Fußball Fuß zu fassen: Ab 2015 war Benito für diverse Jugend-Teams von Real Madrid als Trainer tätig. Im Februar 2019 stand er bei der B-Jugend an der Seitenlinie, als er die Anfrage für ein Interview mit dem Radiosender Cadena Ser annahm.

Kritische Worte über den eigenen Club

Zu dieser Zeit befand sich das Profi-Team von Real Madrid gerade in einer handfesten Krise. Nach einem 1:2 zu Hause gegen den FC Girona war der Club auf den dritten Tabellenplatz in der spanischen Liga gefallen. Noch viel schwerer wog jedoch die peinliche 0:3-Niederlage gegen den ewigen Kontrahenten FC Barcelona im Pokal – zumal auch diese Partie in Madrid stattfand. In besagtem Interview mit Cadena Ser wurde Álvaro Benito zur Leistung des Real-Teams befragt und äußerte sich besonders kritisch. So sagte er unter anderem: „Das Problem von Real im Moment ist, dass die Mannschaft Spieler hat, die sehr weit von ihrem Niveau entfernt sind: Spieler wie Casemiro, die keine Minute spielen dürften, und Kroos. Wenn der Wind in seine Richtung weht, spielt er fantastisch, aber bei Gegenwind kann man mit ihm nicht segeln gehen.“ Auch den Spieler Sergio Ramos, immerhin Kapitän der Mannschaft, nahm sich Benito vor. Zur Leistung des Verteidigers sagte der Jugendtrainer: „Die ersten zwei Gegentore sind zwei Aktionen, die Real ohne Probleme lösen muss. Beim ersten geht das ganz klar auf die Kappe von Ramos. Ich weiß nicht, warum er da so pomadig agiert, Suarez schießen lässt und dann auch noch Kroos um Erklärungen bittet.“ Die Verantwortlichen bei Real Madrid waren über die Aussagen ihres Jugendtrainers alles andere als erfreut. Denn kurz danach musste dieser seinen Platz räumen und wurde durch den Ex-Profi Raúl ersetzt. In einer anschließend veröffentlichten Pressemitteilung des Vereins sagte Benito, dass er sich „immer frei“ fühle, „über den Verein meines Lebens zu sprechen“. Zudem hoffe er, dass es „kein endgültiger Abschied“ sei und „dass sich unsere Wege bald wieder kreuzen“.

Silesia711Quelle: Max Kruse

Kritik oder Rückendeckung?

Aus der Luft gegriffen waren die Worte von Álvaro Benito keinesfalls. Schließlich haben nicht nur die Ergebnisse gezeigt, dass Real Madrid zu dieser Zeit nicht den besten Fußball spielte. Allerdings handelte es sich bei Benito nicht um einen Experten, der seine neutrale Meinung über den Spitzenclub kundtat. Vielmehr handelte es sich um einen Angestellten des Vereins, der nun die Konsequenzen seiner Aussagen tragen muss. Der Umgang mit Spielern, die in einer Krise stecken, ist für einen Fußballverein generell nicht einfach. Auf der einen Seite müssen die Verantwortlichen den Kicker schnellstmöglich dazu bringen, wieder Leistungen zu bringen. Ein gerne genutztes Mittel ist die öffentliche Kritik, die beim Spieler eine Trotzreaktion hervorrufen soll. Auf der anderen Seite muss es die Aufgabe des Clubs sein, alle seine Spieler zu schützen – sowohl vor Kritik von außen als auch von innen.

Max Kruse am Pranger

Ein positives Beispiel dafür, wie sich ein Club hinter einen kritisierten Spieler stellen kann, war der Umgang des VfL Wolfsburg mit Max Kruse Anfang 2016. Binnen weniger Monate war der Spieler damals mehrfach in die Schlagzeilen geraten. So hatte er bei einer Taxifahrt 75.000 Euro im Fahrzeug liegen gelassen und sich mit einer Reporterin der „Bild“-Zeitung einen Disput in einer Bar geliefert. Außerdem geriet ein Video an die Öffentlichkeit, das Kruse einer Dame geschickt hatte und das ihn nackt zeigte. Wegen dieser Affären flog Kruse sogar aus der Nationalmannschaft, zudem fuhr die „Bild“ eine regelrechte Kampagne gegen den Spieler. Die Zeitung warf ihm unter anderem Gewichtsprobleme vor. Erfreulicherweise stimmte der VfL Wolfsburg nicht in die Kritiken ein, obwohl die Schlagzeilen um Kruse auch dem Verein hätten schaden können. Stattdessen verzichtete er auf einen Rauswurf Kruses und belegte ihn lediglich mit Geldstrafen. Dass Kruse im Sommer 2016 von Wolfsburg zu Werder Bremen wechselte, sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben.

Real Madrid gegen FC Barcelona 2019Quelle: LauraHale

Ribérys Goldsteak-Affäre

Auch der FC Bayern München hatte vor Kurzem mit der Frage zu tun, wie er nach einem Vorfall mit einem seiner Spieler umgehen solle. Die Rede ist von der Goldsteak-Affäre um Franck Ribéry. Der Franzose steht seit 2007 bei den Bayern unter Vertrag und hat mit dem Club acht Meisterschaften, fünf Pokalsiege und einmal den Champions-League-Pokal gewonnen. Auf dem Platz ist sein Wert für das Team also unbestritten, und auch bei den Verantwortlichen und den Fans des Vereins genießt Ribéry ein großes Ansehen. In seiner französischen Heimat hat der Kicker allerdings seit einiger Zeit einen schweren Stand. Unter anderem war er einer der Spieler, die während der WM 2010 das Ansehen der französischen Nationalmannschaft schwer beschädigten. Somit war es vor allem für viele französische Medien ein gefundenes Fressen, als Ribéry Anfang Januar 2019 ein Video auf Instagram veröffentlichte. Darin war der Spieler im Restaurant des türkischen Kochs Nusret Gökçe in Dubai zu sehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein mit Gold überzogenes Rib-Eye-Steak im Wert von 1.200 Euro. Sowohl in den sozialen Medien als auch von diversen französischen Kritikern wurde Ribéry daraufhin vorgeworfen, dass er mit dem Video Sozialneid schüren würde. Als Reaktion veröffentlichte der Spieler eine Instagram-Story, in der er seine Kritiker aufs Übelste beleidigte. „F... eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum“, war dort auf Französisch zu lesen. Schnell wich das Unverständnis über das goldene Steak der Empörung über die hässliche Wortwahl des Bayern-Spielers.

Wie die Bayern reagierten

Umso gespannter war die Fußball-Welt auf die Reaktion von Ribérys Club. Diese blieb allerdings im Wesentlichen aus. Es wurde lediglich verkündet, dass Ribéry eine hohe Geldstrafe zu zahlen habe. Auf weitere Konsequenzen verzichtete der Verein, kritisierte aber immerhin die Wortwahl seines Spielers. Dass ein Rauswurf von Ribéry zu keinem Zeitpunkt zur Debatte stand, dürfte auch neutralen Beobachtern des Clubs klar gewesen sein. Neben den bereits erwähnten Verdiensten für die Bayern hat der Franzose ein sehr gutes Verhältnis zu Uli Hoeneß. Dieser hatte ihn im Sommer 2017 nach München geholt und ihm stets zur Seite gestanden. Ribéry hatte seinerseits Hoeneß im Gefängnis besucht, als er seine Strafe wegen Steuerhinterziehung absitzen musste. Auch wenn sich die Bayern wegen Ribérys Verhalten angreifbar gemacht haben: Sich hinter den Spieler zu stellen, war eine durchaus lobenswerte Reaktion.

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