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„Mixed race“-Kinder und alltäglicher Rassismus

Kinder und alltäglicher RassismusQuelle: MadameNoire

Die Globalisierung sorgt dafür, dass die Welt immer enger zusammenrückt. Menschen von allen Erdteilen lassen sich fern ihrer Heimat in fremden Ländern nieder und finden dort Partner fürs Leben. Das Ergebnis dieser Liebe können dann Kinder sein, denen die unterschiedliche Herkunft ihrer Eltern deutlich anzusehen ist – unter anderem an der Farbe ihrer Haut.

Ethnisches Profiling

Der Begriff „Mischling“ bei Menschen ist stark negativ geprägt, ebenso wie das Wort „Rasse“. Schließlich stammen sie beide aus einer Zeit, in der Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben verschiedenen sozialen Klassen zugeordnet wurden. Man könnte meinen, dass diese Zeiten in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft vorbei sind. Allerdings stellt nicht zuletzt die nationalistisch geprägte Politik, die derzeit in vielen Ländern betrieben wird, den Gegenbeweis dar. Als berühmtes Beispiel sah sich etwa der Rapper Drake im November 2018 als Opfer von Rassismus. Im Rahmen seiner Konzerttour machte er in Vancouver Station und wollte dort ein Casino aufsuchen. Obwohl er sämtliche Unterlagen bei sich hatte, die er zum Spielen benötigte, war Drake eigenen Angaben zufolge dem ethnischen Profiling der Mitarbeiter ausgesetzt und konnte letztlich nicht sein Glück versuchen. Fans des Musikers sorgten mit Hasskommentaren dafür, dass das Casino seine Instagram-Seite offline nahm. Wenig später meldete sich sogar die Regierung der kanadischen Provinz British Columbia zu Wort, in der Vancouver liegt. Ihr zufolge hatte Drake gegen die Regularien zur Geldwäsche verstoßen, die auf Personen angewandt werden muss, die mehr als 10.000 Dollar einsetzen wollen – ungeachtet ihrer Herkunft und Hautfarbe. Hätte Drake mobil oder von zu Hause aus im Online Casino gespielt, dann hätte ihn diese Vorschrift nicht betroffen. Dennoch zeugt der Vorfall davon, dass alltäglicher Rassismus noch immer ein Thema ist, das viele Menschen beschäftigt. Vor allem Personen mit dunkler Haut sind oft davon betroffen und haben meist zahlreiche negative Erfahrungen damit machen müssen.

Ulmen-Fernandes gegen Twitter

Einen tatsächlichen rassistischen Angriff musste auch die Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes erleiden – und zwar aus der Anonymität des Internets. Die Ehefrau des Schauspielers Christian Ulmen hat einen indischen Vater und daher einen dunklen Hautton. Anfang November schrieb ein Twitter-Nutzer die folgende öffentlich einsehbare Nachricht an Ulmen-Fernandes: „Mein Gott. Hab mir grad mal deinen Wikipedia Eintrag angeschaut. Du bist ja vollkommen vermischt, vermanscht und verkötert. Kleines Mischlingskind hau ab aus Deutschland.“ Sofort meldete Ulmen-Fernandes die rassistische Beleidigung an Twitter – und erhielt eine ernüchternde Antwort. Der Nachrichtendienst konnte demnach „keinen Verstoß gegen die Twitter Regeln oder entsprechende Gesetze feststellen“ und sei „deswegen dazu nicht aktiv geworden“. Aufgrund dessen sah sich Ulmen-Fernandes‘ Ehemann in der Pflicht, einen Tweet an Twitter zu richten, an den er sowohl die beleidigende Nachricht an seine Frau als auch die Reaktion von Twitter anhängte. Über 1.400 Mal wurde Ulmens Tweet geteilt, mehr als 7.300 User markierten ihn zudem mit „Gefällt mir“. Das große Interesse, das der Schauspieler durch seinen Tweet erzeugt hatte, brachte Twitter dann doch zum Handeln, und die Plattform sperrte letztlich doch den Account des Users.

Ulmen-Fernandes gegen TwitterCollien Ulmen-Fernandes      Quelle: Bunte

Die Suche nach der eigenen Identität

Für Personen wie Collien Ulmen-Fernandes kommt zur Fremdenfeindlichkeit vieler ihrer Mitbürger noch ein weiterer Aspekt dazu, der ihnen vor allem in jungen Jahren häufig zu schaffen macht. Als Kinder von Eltern unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe haben sie meist Probleme mit ihrer Identität. Sie haben das Gefühl, dass ihre Wurzeln in zwei Ländern gleichzeitig liegen, und manchmal kommt auch das Heimatland als drittes dazu. Das kann zu einer Identitätskrise führen, mit der die betroffenen Menschen vor allem in der Kindheit zu tun haben. Auf der Straße, im Kindergarten und später in der Schule erkennen sie, dass sie anders aussehen als die meisten anderen Menschen. Dadurch fällt es ihnen schwer, Personen zu finden, mit denen sie sich identifizieren und eventuell ihre Probleme teilen können. Manche gemischtrassigen Kinder verleugnen dann einen Teil ihrer Herkunft und verändern ihr Aussehen. Sie färben und glätten ihre Haare und schminken sich die Haut heller. Es dauert eine Weile, bis sie erkennen, dass es durchaus positiv ist, in zwei Regionen der Welt seine Wurzeln zu haben.

Vorbild Singapur

Zum Thema Rassismus können sich viele Länder ein Beispiel an Singapur nehmen. In dem Staat, der bekannt für seine rigorosen Gesetze ist, existieren auch verschiedene Regelungen, die alltäglichen Rassismus eindämmen sollen. So drohen bei jeder Art von fremdenfeindlichen Beleidigungen drakonische Strafen. Der Angreifer kann sogar zu einem Aufenthalt im Gefängnis oder zu Schlägen mit einem Stock verurteilt werden. Auch wenn Stockschläge eher eine rückschrittliche Strafe sind, wäre es durchaus zu wünschen, dass die Regierungen anderer Länder härter gegen rassistische Beleidigungen vorgehen würden. Und nicht nur die – auch Fußballclubs, soziale Plattformen und andere Institutionen sind häufig nicht konsequent genug, wenn es um die Sanktionierung von fremdenfeindlichen Aktionen geht. Das muss sich dringend ändern, um für ein friedliches Miteinander zu sorgen, in dem Herkunft und Hautfarbe keine Rolle spielen.

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